
Die Handlung wird immer wieder von eingeschobenen Gedichten und Tagebuchauszügen Katrins unterbrochen.
Zunächst beginnt Katrin nur mit ein paar Gymnastikübungen, träumt von einer Modelkarriere, bis sie schließlich mit starkem Untergewicht in verschiedene Kliniken (Krankenhaus und Psychiatrie) eingewiesen wird. Von der Magersucht kommt sie allerdings nicht los; Familie und Freunde müssen hilflos mitansehen, wie Katrin immer mehr leidet und immer weiter hungert. Kurz vor Katrins nächsten Klinikaufenthalt stirbt sie schließlich, vier Jahre nach Ausbruch der Krankheit.
Meine Meinung zum Buch:
Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn ich bis heute noch nie etwas mit dem Thema Magersucht zu tun hatte und es hoffentlich auch nie haben werde!
Besonders angetan hat mir, dass die Autorin nicht nur Katrins Gefühlswelt beschreibt, sondern auch wie sich die Eltern und Schwester fühlen, wie sie hilflos mit ansehen müssen, wie Katrin tiefer und tiefer in den Sog der Magersucht gerät. Eine Qual für alle! Hilflos! Alleingelassen!
Hier noch ein Zitat aus Katrins Tagebuch:
"Ich möchte am liebsten aus mir heraustreten, frei umherschweben, leicht wie eine Feder. Unbeschwert. Rein."
1 Kommentar:
Ich werde dieses Buch der Gruppe Kinderschutzbund empfehlen, für die ich demnächst einen Termin in unserem Internetcafe vereinbare...
Danke für die Vorstellung..
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